Drei Kategorien von Pärken

 
Das Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) schafft die rechtliche Grundlage für die Pärke von nationaler Bedeutung. Es unterscheidet drei Kategorien:
  • Nationalpark
  • Regionaler Naturpark
  • Naturerlebnispark

Nationalpärke bieten in den Kernzonen unberührte Lebensräume für die einheimische Flora und Fauna sowie für die dynamische Eigenentwicklung der Naturlandschaft. In den Umgebungszonen der Nationalpärke wird die Kulturlandschaft naturnah bewirtschaftet und vor nachteiligen Eingriffen geschützt.

Regionale Naturpärke sind teilweise besiedelte, ländliche Gebiete, die sich durch hohe Natur- und Landschaftswerte auszeichnen und deren Bauten und Anlagen sich in das Landschafts- und Ortsbild einfügen. In den Regionalen Naturpärken wird die Qualität von Natur und Landschaft erhalten und die nachhaltig betriebene Wirtschaft gestärkt.

Naturerlebnispärke liegen in der Nähe dicht besiedelter Räume. Sie bieten in den Kernzonen der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt unberührte Lebensräume zur dynamischen Entfaltung. In den Übergangszonen, die auch als Puffer gegen schädliche Einwirkungen dienen, werden der Bevölkerung Naturerlebnisse ermöglicht.

Das BAFU zu den Parkkategorien
Unesco Biosphäre
Unesco Weltnaturerbe

 

Mindestfläche

Nationalpark
Kernzone(n): min. 100 km2 in den Alpen, 75 km2 im Jura und auf der Alpensüdseite, 50 km2 im Mittelland.
Umgebungszone: angemessene Fläche, d.h. sie umgibt die Kernzone möglichst vollständig.

Regionaler Naturpark
Keine Zonen. Gesamtfläche min.100 km2. Die Gemeinden bringen grundsätzlich ihr ganzes Territorium in den Park ein.

Naturerlebnispark
Kernzone: min. 4 km2
Übergangszone: min. 2 km2